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Ein großer Dank
... gilt allen Mitarbeitern, die in den Jahren für das Wohl der Firma gearbeitet haben!

Christian Zimmermann beginnt mit den ersten Schreinerarbeiten in seinem Elternhaus, Schoosweg in Ober-Ense.
Als Maschine war die heute noch funktionstüchtige und zum Brennholzschneiden immer noch benutzte Bandsäge, von Anfang an dabei (damals betrieben mit Hilfe einer benzolbefeuerten Dampflokomobile)
Kauf des Hauses und des Stalles in der Burgstraße in Ober-Ense von der Familie Kiepe, die nach Bayern auf das Gut Hevensen zogen, um sich zu vergrößern.
Bild: Fam. Zimmermann in der Küche
Die große Fachwerkscheune beinhaltete Wohnbereich und Ställe für die Tiere und die heutige Ausstellung der Zimmertüren und Fenster war damals der Ochsenstall und wurde zur Werkstatt umfunktioniert.
Christian Zimmermann wird im Krieg verwundet und kommt ins Lazarett. Nach seiner Genesung wird er zunächst als Arbeiter auf der Conti verpflichtet.
Bild: Christian Zimmermann
Christian heiratet Luise Thiele aus Nordenbeck. (Bild rechts)
Noch im selben Jahr wird Wilhelm (Willi)
als erstes Kind geboren, es folgen
Karl-Heinz (Heinz starb mit 15 Jahren)
und die Zwillingsschwestern Marthalene und Anneliese.
Bild links: Willi, Anneliese, Marthalene, Heinz
Bild rechts im Rand: Luise, Marthalene, Willi, Anneliese, Christian
Drei Gesellen aus Schmidtlotheim, Vöhl und Dorfitter kommen mit dem Fahrrad zur Arbeit. Mittags wird für alle gekocht. Aus Massivholz werden vor allem Fenster und Türen gebaut.
SW-Bild rechts im Rand:
von links
im Fenster Willi als Kind,
Christian Zimmermann.
Wilhelm Gönner, davor
Heinz als Kind,
Heinrich Röhle und
Karl Lamm
1935-1938 macht Willi die Schreinerlehre bei seinem Vater.
1938 herrscht die Maul- und Klauenseuche und die Rinder dürfen nicht aus den Ställen. Zimmermanns arbeiten beim Landmaschinenhändler Raiffeisen in Korbach, wo ein 11er Deutz auf dem Hof, dem Christian drei schlaflose Nächte beschert. Doch dann ist die damals schwere Entscheidung gefallen und der erste Trecker wird für 3085,- Mark gekauft (Bild rechts).
Willi wird mit 20 Jahren als Soldat einberufen.
Ein französischer Kriegsgefangener, Luisien Gatignol, hilft bei den Arbeiten auf dem Hof.
1943 wird Christian mit 62 Jahren als Schreiner in Kassel dienstverpflichtet, später nach Affoldern beordert und nach den Bombenangriffen 1944 in Korbach arbeitet er bei Schreinerei Brühmann.
Während eines Fronturlaubes heiratet 1944 Willi Zimmermann Emma Graf aus Ober-Ense. Im selben Jahr wird Karl-Heinz geboren, es folgt 7 Jahre später der zweite Sohn Wilfried.
Bild rechts: Emma, Wilfried, Karl-Heinz und Willi.
Willi desatiert und geht zu Fuß von Dresden bis nach Ober-Ense, wo er noch vor Kriegsende ankommt und sich zunächst verstecken muss
(Unterschlupf findet er bei Familie Graf in Ober-Ense).
Willi macht 1947 seine Meisterprüfung und übernimmt1949 nach dem Tod von Christian Zimmermann den Betrieb.
Durch einen Anbau mit Treppe wird die Werkstatt erweitert und die Maschinen kommen ins Obergeschoss, alle werden nun mit Elektromotoren betrieben.
Bild rechts - Gebäudeanbau (Bild in Farbe)
Mit seinem Vater als Lehrmeister endet seine Ausbildung zum Schreinergesellen 1962. Seine Meisterprüfung absolviert Karl-Heinz 1970.
Bild rechts in schwarz-weiß: Willi Zimmermann
mit seinen Söhnen Karl-Heinz und Wilfried.
Ingrid unterstützt Ihren Mann von Anfang an im Betrieb und 1969 kommt Bernd als erster Sohn auf die Welt. Mit dem Wunsch nach einem kleinen Mädchen bereichern 1973 völlig unerwartet Stefan und Rainer die Familie.
1972 Abriss und AnbauDas alte Fachwerkgebäude wird abgerissen und das neue Werkstatt-Gebäude durch einen Anbau vergrößert.
Als erster Lehrling von Karl-Heinz steht Kalle nun seit 30 Jahren an unserer Seite und ist mit der Schreinerei tief verwurzelt.
Karl-Heinz übernimmt von seinem Vater Willi Zimmermann die Schreinerei in der dritten Generation.
Der ehemalige Hühnerstall wird zum Holzlager mit Hebebühne.
Mit Bernd Zimmermann der bei seinem Vater von 1986-1989 seine Schreinerlehre absolviert, beginnt die
vierte Generation im Betrieb mitzuarbeiten. (Bild rechts)
In der Scheune wird eine Garage für zwei Transporter gebaut und es entsteht ein
Material-Lager.
Neben Beruf, Haushalt und Familie macht Ingrid Ihren Betriebswirt. (Bild rechts)
1990 Jetzt geht`s so richtig rundNach reiflicher Überlegung und die Zukunft im Blick, werden 3700m³ Erde ausgeschachtet und der Hang muss weichen.
Ein Werkstattanbau, der heutige Bankraum, schafft Platz und eine Optimierung der Arbeitsabläufe.
Stefan Zimmermann macht, wie schon seine Vorgänger in der Familie, bei seinem Vater die Lehre zum Schreiner.
Mit der Firma Zeisbrich, einem Fensterbaubetrieb im Twistetal, erschließen wir uns den Bad Arolser Raum, erweitern unsere Fenster und Türenproduktion und schaffen für Bernd ein eigenes Standbein. Das Gebäude wird umgestaltet und durch einen neuen CNC-Fensterautomaten auf den neuesten Stand gebracht.
1995 Bernd Zimmermann übernimmt Zweitbetrieb Bernd Zimmermann übernimmt nach bestandener Meisterprüfung die Leitung des Zweitbetriebes.
Bild links und rechts
Seit 1995 haben wir einen Stand auf der Gewerbeschau des Arolser Viehmarktes. Immer Anfang August zeigen wir an 4 Tagen die neuesten Entwicklungen in Fenster und Fassadenbau, sowie Möbel und Einrichtungen.
Seit dieser Zeit vertreiben wir Kunststoff-Fenster von der Firma Weru, die ihren Sitz in Rudersberg bei Stuttgart und Tripptis beim Harmsdorfer Kreuz in Thüringen hat. Weru fertigt täglich ca. 3000 Fenstereinheiten.
Zur Optimierung von Arbeitsabläufen und um Kapazitäten besser ausnutzen zu können, wird ein Werkstattanbau in Angriff genommen. (Bild rechts mit Blick auf das neue Gebäude)
1998 Heirat von Bernd und Viola Zimmermann geb. EhrhardtViola ist von Anfang an in Elleringhausen mit dabei und durch die zwei wächst nicht nur der Betrieb, sondern auch eine Familie heran, mit Maike, die 2000 und Lilli, die 2003 geboren wird.
In Flensburg macht Stefan seinen Techniker für Raumgestaltung und Innenausbau und bringt nicht nur neue Ideen mit.
Aus dem hohen Norden mitgenommen, werden schnell Nägel mit Köpfen gemacht!
Mit Ove 2000 geboren und Finja 2003 ist die Familie schon bald komplett.
Alle zwei Jahre präsentieren wir mit Partnerfirmen neue Entwicklungen zum Thema Energiesparen und CO2 Ausstoß.
Mit dem Kauf von Meiers Haus, dem Abriss und einem Neubau entstehen drei neue Garagen für die Transporter, heute unser Materiallager.
Bilder rechts im Rand: vorher und nachher
Mit einem großzügigen Anbau an die Werkstatt wird der Betrieb auf den heutigen Stand gebracht. Es entsteht Raum für eine Ausstellung und neue Büros, die zuvor im Wohnhaus untergebracht waren. Eine CNC-Maschine bekommt ihren Platz in der neuen Werkstatt und ermöglicht für die Zukunft neue Wege im Möbelbau.
2002 Einweihung und Tag der offenen TürMit einem Tag der offenen Tür weihen wir die neuen Räumlichkeiten offiziell ein. Viel Arbeit aber auch wichtige Erweiterungen für die Zukunft sind geschafft.
Bild rechts: Unser Team im Jahr 2002
Bild rechts im Rand: Unsere neuen Ausstellungsräume
Bild rechts darunter: Einweihungsfeier
Seit der Übernahme von seinem Vater war Karl-Heinz wie auch seine Vorgänger alleiniger Firmeninhaber. Mit der Umwandlung in eine GmbH und Co. KG sind Bernd und Stefan nun gemeinsam mit Karl-Heinz Gesellschafter und haben gemeinsam Geschäftsführerfunktion.
Auf dem Gelände unserer Schreinerei findet die erste Fachausstellung statt. Allen Beteiligten gefällt das Konzept gut und die Besucher kommen zahlreich. Gute Gründe dafür dieses nun jährlich zu wiederholen.
Wir brauchen zusätzlichen Platz, da das „Alte Haus“ zum Wohnhaus umgebaut wird. Deshalb muß der Hang wieder ein Stück weichen für die neue Halle, in der nun die Transporter unterstehen. (Bild rechts)
100 Jahre Schreinerei Zimmermann bedeutet nicht nur Firmengeschichte und Baumaßnahmen. Es bedeutet vor allem 100 Jahre Familie, Kinder die uns geschenkt wurden und ein Familienleben, daß dieser Firma ein solides Fundament gibt.
